Einen wunderschönen guten Morgen!
Wir alle kennen es: Manchmal laufen die Dinge einfach nicht wie geplant. Dann haben wir das Gefühl, dass sich die ganze Welt gegen uns verschworen hat. So schlimm die Situation auch sein mag – es gibt immer ein kleines Licht am Horizont.
Dieses Licht konnte ich nach meinem Unfall am 29.07. mit einem Bruch des Oberschenkelhalses, OP mit neuer Hüfte und einer Luxation der Hüfte sehen. Letzte Woche hatte ich einen Termin bei meinem Chirurgen, der zur Entwicklung meiner Verletzung sehr optimistisch war. Die Röntgenbilder zeigten, dass ich auf einem guten Weg bin und die Heilung nach der Operation gut verläuft. Leider muss ich die Orthese noch mindestens 4 Wochen tragen und das 24 Stunden pro Tag. Die Krücken kann ich getrost zur Seite stellen und mit der Krankengymnastik und Physiotherapie weiterverfahren. Ich bin wieder Fahrtauglich und darf Auto fahren. Einige Verhaltensregeln gab es dann bei der Verabschiedung. Schlagen Sie die Beine nicht übereinander und führen sie die rechte Seite nicht über die Körpermitte hinaus nach Innen. Vermeiden Sie starke Drehbewegungen mit dem operierten Bein. Drehen Sie sich stattdessen mit dem ganzen Körper. Seien sie weiterhin vorsichtig bei Aktivitäten mit Sturzgefahr. Die Hüfte sollte beim Sitzen immer höher sein als das Knie und schweres Heben und Tragen vermeiden.
Physiotherapie ist nicht nur eine Ergänzung, sondern das A und O für eine erfolgreiche Heilung. Sie sorgt dafür das die Beweglichkeit zurückkehrt, die Muskulatur kräftig wird und das der Patient seine Selbstständigkeit wieder gewinnt. Mit gezielten Übungen lernt der Patient seinen Körper wieder richtig zu belasten, Bewegungen aufzubauen und Schritt für Schritt in die Normalität zu finden. Die mehrwöchige Reha in Felden war bei mir der Anfang und jetzt habe ich regelmäßige Termine in einer sehr guten Praxis. Doch weil das meist nicht reicht, habe ich Zuhause einen festen Trainingsplan. Am Vormittag mindestens 30 Minuten mit dem Ergometer radeln, danach mindestens 20 Minuten Gymnastik und so oft es geht einen Spaziergang (vorläufig noch ohne Hund).
Zum Glück endet jetzt im Herbst die Gartenzeit, denn es wird noch ein paar Wochen dauern bis ich mich wieder bücken darf. Was dann heißt, dass für den Frühling keine Tulpen, Narzissen oder Krokusse gesetzt werden. Die Arbeiten um den Garten winterfest zu machen übernehmen dieses Jahr meine Tochter und ihr Lebensgefährte – und natürlich werde ich das beobachten 🙂 doch ich bin sehr zuversichtlich, dass ich die nächste Gartensaison wieder vollkommen fit bin.
Heute am 3. Sonntag im Oktober wird in Bayern Kirchweih gefeiert. Zu den kirchlichen Feierlichkeiten gehört die fast vergessene Tradition des „Kirtahutschn„. Eine Schaukel, die aus einem fünf Meter langen Holzbrett besteht und mit zwei Ketten an den Scheunenbalken befestigt ist. Natürlich wird an Kirchweih groß aufgetischt und bei uns gibt es heute Entenbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut. In kleinen Gemeinden, wie zum Beispiel bei uns wird auch noch der Kirta-Montag gefeiert und die Geschäfte haben am Nachmittag geschlossen.
Wünsche euch einen schönen Sonntag und bleibst gesund!
Liebe Christa,
ich wünsche Ihnen recht gute Besserung und alles erdenklich Gute !
Werden Sie recht bald wieder gesund, jedoch dauert das und braucht Geduld.
Herzliche Grüße
Doris
Ein herzliches Dankeschön liebe Doris für die lieben Worte.